25 food facts about me ana disaster

25 Food Facts About Me

Hallo meine Lieben, meine Möbel stehen endlich und nun geht es langsam aber sicher auf das Ende des Septembers zu. Krass, kommt mir wie gestern vor, dass ich euch zum Ersten des Monats Ideen für inspirierende Challenges vorgestellt habe. Leider habe ich selber den Kopf nicht frei genug gehabt, um selber eine dieser Challenges auszuprobieren, weshalb ich alle meine Hoffnungen in den Oktober stecke: Da gibt es erstmal zwei Wochen süßes Nichtstun, Ausschlafen und vielleicht mehr Fotografieren und Sport treiben. Da mir derzeit zwar unglaublich viele Themen für neue Teile der Beziehungs-Freundschafts-Kolumne vor der Nase herumtanzen, ich aber noch zu fest im Chaos stecke, um tatsächlich etwas Reflektiertes darüber zu schreiben, lasse ich das sein und mache tatsächlich so was wie einen TAG. Ja, richtig gehört – früher in meinen Augen so etwas wie die Ausgeburt der Hölle in der Bloggerwelt. Doch ab und an ist es gar nicht schlecht, mal etwas über die Person zu erfahren, die hinter dem Blog steht, den man liest. Ganz spontan habe ich mir das Thema Food rausgesucht (nicht zuletzt, weil ich grade in ein Avocado Brötchen beiße und meine Tastatur vollkrümele (ja, ist eklig, aber ich habe da so eine Schutzfolie drüber)) und lege einfach mal los. Nun denn, 25 Food Facts About Me.

  1. Ich esse unglaublich gerne Avocado Brötchen mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Es ist nicht mein Lieblingsessen, aber wenn mich Leute danach fragen, behaupte ich das immer.
  2. Liegt wohl daran, dass ich gar kein Lieblingsessen habe und das berühmt berüchtigte Avocado on Toast so unglaublich fancy klingt.
  3. Ich habe einen süßen Zahn und würde eine süße Mahlzeit zu 99,9% einer deftigen vorziehen.
  4. Deshalb war ich früher ein absoluter Zuckerjunkie: Schokomüsli zum Frühstück, einen Donut zwischendurch in der Schule, Schokolade beim Hausaufgabenmachen und Nutella auf das Abendbrot. Heute könnte ich das nicht mehr.
  5. Mit 16 Jahren habe ich meine allererste Diät gemacht und es mit Kalorienzählen probiert.
  6. Mit 17 habe ich hoffentlich meine letzte Diät gemacht.
  7. Diäten gehören auf meine „Top 10 Dinge, die ich nicht leiden kann“-Liste.
  8. Ich bin absolut kochfaul, lese aber sehr sehr gerne Foodblogs und bewundere Menschen, die mit Freude Stunden in der Küche verbringen, Rezepte abwandeln und über Tipps und Tricks verfügen, die man nirgendwo nachlesen kann.
  9. Was ich lieber mache, als Kochen ist, Leuten beim Kochen Gesellschaft zu leisten, es mir auf einem Küchenstuhl bequem zu machen und ausgiebig zu quatschen.
  10. In den letzten Jahren habe ich nichts so oft gefrühstückt wie Haferflocken mit Hafermilch, Banane und Zimt.
  11. Jahrelang war Gurke in meinen Augen das ekligste Essen auf der Welt. Ich konnte sie nicht riechen, Menschen nicht dabei ansehen, wenn sie Gurke aßen und wehe, es landete mal aus Versehen ein Scheibchen auf meinem Brot.
  12. Mein Verhältnis zu Essen war mal ziemlich unentspannt, weshalb ich gerne darüber schreibe, wie man es auf keinen Fall machen sollte.
  13. Als ich anfing, mich für die vegane Ernährung zu interessieren, war das in erster Linie, weil ich hoffte, dadurch mühelos abnehmen zu können. Dann wurde ich mit den Zuständen der Massentierhaltung konfrontiert. Heute hat der Veganismus in meinem Kopf nur noch wenig etwas mit der Figur zu tun.
  14. Ich liebe Humus. Als ich in Berlin mit dem Projekt Israel im Fokus war, aß ich jeden Tag Humus und brachte damit meinen Magen bis an seine Grenzen.
  15. Israelische und Libanesische Küche sind derzeit sowas von mein shit.
  16. Ich liebe es, wie Henya Humus ausspricht. Als gebürtige Israeli spricht sie es aus, wie es sein sollte. Ein richtiges Chhhhhumus aus dem hintersten Teil des Halses heraus.
  17. Mein liebstes Kochbuch heißt „A Modern Way To Eat“ und ist komplett vegetarisch mit vielen veganen Rezepten. Auch wenn ich bisher nicht besonders viel daraus nachgekocht habe (definitiv ein Vorsatz für die Zukunft!!!) eignet es sich super zum Stöbern und Lesen. Zu jedem Rezept gibt es nämlich eine kleine Geschichte, aus dem Leben der Autorin. Total authentisch und persönlich – i like!
  18. Ich mag keine Oreo Kekse. Habe ich eine Zeit lang verleugnet, weil sie vegan sind und wirklich jeder Oreo Kekse mag. Eine Zeit lang waren diese Kekse der Shit und mit diesem wurdest du überhäuft, wenn du laut sagtest, dass du sie nicht magst. Heute finde ich das cool. Caroline de Margret hat mal gesagt, wenn man parisisch sein wollte, dann müsse man sich eine Sache aussuchen, die jeder mag, und sie dann hassen (wie Welpen). Da ich es einfach nicht über mich bringe, Welpen zu hassen, hasse ich Oreos.
  19. Ich finde jeder muss ein Gericht haben, was er/sie perfekt kochen kann. Früher waren das bei mir Pfannkuchen, aber seit ich kein Ei esse und eierlose Pfannkuchen mir nie gelingen wollen, will ich ein orientalisches Couscous mit Hummus perfektionieren. Mal sehen, ob das klappt – eigentlich sollte man sich seine Talente ja nicht im Vornherein aussuchen.
  20. Ich hasse sehr helle, unglaublich cleane Essenbilder mit viel rosa und weißen Unterlagen. Wie ihr in diesem Post seht, stehe ich mehr auf etwas buntere und dunklere Bilder. Ich habe mal gelesen, dass Menschen, die dunkle Bilder bevorzugen, depressiv sind. Okay.
  21. Take Away ist nicht mein Ding. Lieber draußen essen oder zu Hause kochen. Eine Ausnahme bildet da Sushi. Sushi esse ich nicht gerne draußen. Lieber in bulk bestellen und zu Hause mit Netflix genießen. Ein richtiges Comfort Food.
  22. Backen finde ich immer doof, weil ich nicht stundenlang in der Küche stehen will, um dann ungesundes Zeug zu Hause stehen zu haben, was ich aufessen muss. Allerdings backe ich Maras Rezepte sehr sehr gerne nach, denn die sind meistens vegan, zuckerfrei und super easy. Großes Shoutout!
  23. Lieblingsessen meiner Kindheit: Definitiv Pastitsio! Ein griechischer Nudelauflauf mit Feta, Béchamel Soße, Hackfleisch und bestimmt noch anderen Zutaten, die mir grade nicht einfallen. Habe ich selber nie gekocht und schon lange nicht mehr gegessen. Vielleicht sollte ich mal versuchen eine vegane Version davon zu zaubern. Dann würde es das jeden Tag geben.
  24. Derzeitiges Food-Top: Chia Samen. Food-Flop: Reisflocken, iihhhhhh!!!
  25. Ich versuche mir Kaffee abzugewöhnen. Jetzt ist es raus. Ich, der ewige Kaffeejunkie lasse los und verabschiede mich von der heißbeliebten #coffeelover Community.

Jetzt seid ihr dran – auf welchen Fact gebt ihr mir ein +1 und wo tickt ihr komplett anders? Falls ihr auch bloggt oder so was gerne auf Instagram macht, dann will ich einige Food Facts über euch lesen. Lasst mir doch den Link in den Kommentaren da oder schreibt die Food Facts über euch direkt in die Kommentarbox. Ich bin gespannt, was für Food Ticks euch so begleiten. xx Ana

12 thoughts on “25 Food Facts About Me

  1. Mara

    Ahhh, danke danke danke fürs Verlinken und die lieben Worte! 🙂
    Und ich bin auch ziemlich kochfaul – dauert mir immer viel zu lange und ist den Aufwand dann meistens eh nicht wert! Da schmeiße ich mir lieber schnell ein paar Kartoffeln mit Brokkoli in den Ofen und gut ist! 😀
    Oreos mag ich ebenfalls nicht besonders, irgendwie sind mir die (so wie die meisten kaufbaren Sachen) mittlerweile viel zu süß, bahh!

    Reply
  2. Katharina

    Hallo liebe Anna,

    Was für ein wahnsinnig toller und interessanter Post! Man, hat sich das super lustig gelesen, einfach toll. Ich habe TAGs auch eine ganze Weile gehasst. Mittlerweile merke ich aber, dass ich diese Standardposts, -Texte und -Fotos gar nicht mehr mag und mich viel lieber die persönliche Note in einem Beitrag interessiert. Da darf eine Anekdote, eine Prise Sarkasmus etc. natürlich nicht fehlen. Und hin und wieder ein rein auf Vorlieben und Abneigungen konzentrierter Pist ist dann natürlich das i-Tüpfelchen. 😊

    Wo kann ich dir zustimmen, wo muss ich widersprechen? Nun, ich persönlich würde zu 99,9% lieber eine herzhafte Mahlzeit essen als eine süße. War fast schon immer so. Wozu gibt es schließlich Nachtisch und Schokolade? 😜 Zur Zeit liebe ich auch die arabische Küche und versuche das nach zu machen, vor allem Hommos (wie es dort so schön heißt). Allein die Bilder in den Kochbüchern und Farben und dann diese unterschiedlichen Texturen sind der Hit. Deine Kochbuchempfehlung werde ich mir also unbedingt anschauen!

    Liebe Grüße
    Katharina

    Reply
    1. Ana Post author

      Hallo liebe Katharina,
      aw wie süß danke! Freut mich, dass es dir gefällt!
      Meine Kochbuchempfehlung handelt nicht von der arabischen Küche – dafür ist mein Interesse dafür noch viel zu jung. Aber es ist trotzdem ein mega mega tolles Buch! Ehrlich!

      Reply
  3. Carolin

    Ich finde solche Facts ja immer total interessant. 😀 Nummer 3, 4, 8 und 18 klingt ein bisschen nach mir. Ich hasse Oreos zwar nicht, aber ich habe keine Ahnung, was daran so besonders sein soll.

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  4. Tabea

    Dann bin ich mal auf die kommenden Posts gespannt! Ich bin im Moment auch nur am Wochenende dazu in der Lage, vernünftige Posts zu schreiben, da sonst die Zeit fehlt.
    Aber solche Tags mag ich trotzdem total – denn ich erfahre gern Kleinigkeiten, die allein keinen ganzen Post ergeben würden 😉 Und Essen ist immer ein gutes Thema! (Haha, rate, wer gerade Karotten knabbert, während er diesen Kommentar tippt ;)).

    Also Avocado habe ich noch nie probiert… aber irgendwann werde ich das noch tun.

    Und mit dem süßen ging es mir früher genauso… bis ich mit 16 meine erste richtige Diät machte (also mehr als 5 Tage durchhielt) und mich dabei so sehr mit gesunder Ernährung auseinander setzte, dass Zucker begann, mich zu ekeln. Doof nur, dass daraus eine Essstörung wurde, die gerade nur langsam verschwindet. Seitdem habe ich immer Angst um die Personen, die mir erzählen, dass sie abnehmen wollen…

    Ein Lieblingsessen habe ich auch nicht mehr… Eher fünf Duzend davon 😉 Und die koche ich auch liebend gern selbst – denn dann kann ich sie so machen, dass sie mir schmecken und brauche nicht hoffen, dass der Koch meinen Geschmack trifft 😉

    Also Oreos mag ich auch nicht…

    Vegetarisch ist für mich auch nichts für die Figur, sondern etwas, was ich aus Gewissen tue. Ich will, dass auch etwas Geld beim Erzeuger ankommt… und daher kaufe ich dann Bio und verzichte auf Fleisch, weil ich nur Tiere essen kann, die ein gutes Leben hatten, was man ja nur bei den eigenen wirklich sicher weiß. Da wir aber keine mehr haben, esse ich halt kein Fleisch mehr.

    Was Take-Away angeht, kann ich dir nur zustimmen. Und die hellen Essensfotos sind auch nicht so meins… manche Leute machen die sogar so hell, dass ich nicht mehr sehe, wo der Hintergrund anfängt und den Essen aufhört 😀

    Kaffee habe ich mir im Sommer 2015 abgewöhnt im Zuge der Essstörung. Denn Milch hatte zu viele Kalorien und ohne schmeckte mir das Zeug nicht mehr… so kam ich von 4-8 Tassen täglich auf null. Und jetzt brauche ich das Zeug nicht mehr und vermisse nichts, was irgendwie schön ist, auch wenn ich den Grund dafür inzwischen sehr lächerlich finde. Aber Sport ist einfach der bessere Wachmacher 😉 Also wünsche ich dir viel Erfolg mit dem Abgewöhnen!

    Liebe Grüße

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    1. Ana Post author

      Ja – leider wird viel zu oft aus dem Vorhaben gesünder zu leben ein ziemlich ungesundes Verhältnis zu Essen. Total bescheuert, dass die besseren Gründe für eine gesunde Ernährung so in den Hintergrund rücken und alle nur wegen der Insta-fitness-blogger-Figur auf diesen Zug aufspringen. Zu einer gesunden Ernährung gehört eben auch mal ein Stück Schokolade, wenn man sie uuuunbedingt will. Dann eben auch vegan, wenn man mit seiner moralischen Einstellung im Einklang leben will!

      Haha, ja überbelichtete Bilder sind ja generell ziemlich in auf Insta – nur einige gehen dann doch ein Stück zu weit.

      Danke – läuft supi mit dem Kaffeeentzug, weil ich wirklich merke, wie hubbelig der mich gemacht hat. Endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen. 😉 xx Ana

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  5. Pingback: Life Update: Erste Tage in Münster - The Disaster Diary

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