Category Archives: Gesellschaft

Ich bin Jugendbotschafterin bei ONE: Über Entwicklungspolitik und Mädchenbildung

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Interessiert dich Entwicklungszusammenarbeit? Ich glaube, für viele ist so etwas ganz schön weit entfernt. Seit meinem Freiwilligendienst interessiert es mich aber total, weshalb ich seit Beginn meines Studiums immer mal wieder bei der Hochschulgruppe von Amnesty International und einer Lokalgruppe von WinD (Engagement Global) vorbeigeschaut sowie einen Filmabend und eine Straßenaktion mitorganisiert habe. Im Frühjahr habe ich dann eine Ausschreibung von One gesehen, einer Organisation, die in ganz Deutschland Jugendbotschafter hat, die sich für ihre Sache einsetzen. Seit März kann ich mich selbst stolze Jugendbotschafterin von One nennen – und möchte euch heute erzählen, worum es geht!

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Tipps Versagen Zitate

Ein Hoch auf das Versagen

Heute wird auf The Disaster Diary das Versagen gefeiert. Wieso? Weil es sonst leider (noch) nirgendwo getan wird! Generell kommt die absolut zu Unrecht benachteiligte Zwillingsschwester von Erfolg immer viel zu kurz – leider. Dabei ist das Versagen vielleicht des Menschen bester Freund. Die Erfahrung, dass etwas im Leben mal nicht glatt läuft, lehrt uns vieles, was sich später als nützlich erweisen kann. Und das nicht nur, um unseren Kindern irgendwann wichtigtuerisch philosophisch klingende Lebensweisheiten um die Ohren hauen zu können. Mal den Kürzeren zu ziehen lehrt uns vorherzusehen, uns in andere hineinzuversetzen und unseren Egoismus z überwinden. Nur das Versagen bringt uns in die Notwendigkeit zu lernen, nach einem herzzerreißenden Tag wieder aufzustehen und das Krönchen zu richten. Dagegen erscheint mir der viel prominentere Gegenpart „Erfolg“, welcher schnell in Arroganz und Weltfremde abdriftet, fast schon wie der Wolf im Schafspelz.

Befindet man sich grade in einem der Thale des Lebens, dann kann man über solche (zugegeben sehr) optimistischen Aussagen womöglich nur zynisch schnauben. Aber auch wenn es manchmal schwer zu glauben ist: Tiefpunkte sind cool. Fast genauso cool wie tolle, inspirierende Zitate. Und selbst davon findet man unglaublich viele, die das Versagen in den Himmel loben. Einige dieser Pinterest-WeHeartit-Schätze habe ich raus gepickt und in folgender Post-Kreation zusammengestellt – darauf, dass wir das Versagen nicht zu ernst nehmen. 😉

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anniespratt

Ich wollte richtig Bloggen und landete auf dem Flur: Meine Meinung zu Instagram Stories & Co.

Uiuiui, was sehe ich denn da? Plötzlich rotiert ein bunter Kreis, um mein Instagram Profilbild. Ups, und genauso auch um das verschiedener Profile, die ich verfolge. Warte mal, oh! – was passiert denn hier? Die falsche App geöffnet, wtf, nein – ok? Aha – Mark Zuckerberg hat also Snapchat kopiert. Wieso auch was neues erfinden, wenn es doch schon etwas gibt, was anscheinend sehr erfolgreich ist? Tricky, Tricky, mein Freund… aber das ist eine andere Geschichte.

Nachdem ich ziemlich schnell von Instagram Stories Wind bekam und sich mein Dashboard mit Beiträgen zu dem Thema füllte, war ich erstmal sehr erstaunt darüber, wieso plötzlich alle meine Mitblogger bereits so eine ausgeklügelte Meinung zu dieser Neuerscheinung hatten. Ich meine, da verstehe ich grade mal, was da überhaupt vor sich geht, da haben schon 70% der Blogger, denen ich folge, 30 Stories hochgeladen. Ist das so, wenn man erfolgreich in der Branche sein will? Muss man der Schnellste sein? Muss man der Aktuellste sein? Sofort jede Lücke füllen, die es zu füllen gibt, und überall präsent sein? Ist man dann ein richtig guter, eifriger Blogger, der ordentlich zu networken weiß und seine Leser immer auf dem Laufenden hält?

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mehr Gleichgewicht weniger stress

Nicht Maximum, sondern Optimum: Tipps für mehr Gleichgewicht

Es ist weniger als ein Jahr her, als ich dachte, ich müsste immer in Bewegung sein und dürfte nie nie niemals weniger als 110 Prozent geben. Ich fing an, mir To-Do-Listen zu schreiben und erlebte jedes Mal einen kleinen Anflug von Panik, als am Ende des Tages nicht alle Kästchen mit einem hübschen Häkchen verziert waren. Mein Bauchgefühl verriert mir schon nach wenigen Wochen des Durchtimens und Hetzens, dass da etwas gewaltig schief läuft. Auf 4 Tage Vollgas, folgten 3 Tage Schach Matt auf meinem Bett mit der nächstbesten Serie und einem Glas Nutella. All das erinnert mich rückblickend an eine Szene aus „Eat. Pray. Love“, die – neben meinem gesunden Menschenverstand und der Tatsache, dass das so nicht weiterging – maßgebend dafür war, dass ich heute ganz anders über Arbeit und Leistung denke. Ein charmanter Italiener rät Julia Roberts zu mehr Kaffeepausen und bemerkt, dass die Amerikaner zwar 5 Tage die Woche hart arbeiten, sich das Wochenende über aber im Pyjama in ihr gedimmtes Schlafzimmer verkriechen. Ich erkannte mich wieder.

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Tipps mehr Selbstbewusstsein

How to Not Give A Damn: Tipps für mehr Selbstbewusstsein

Das mit dem Selbstbewusstsein ist doch ein leidiges Thema. Wie sehr quält man sich doch oft aufgrund der Meinungen anderer, entdeckt an sich selbst zu viele Makel und schwört sich, dass alles perfekt wäre, wären wir doch nur mehr wie … Irgendwo und irgendwann, zwischen Diäten und Heulkrämpfen, Grübeleien nachts um 3 und Gemeinheiten, die wir über uns ergehen lassen, sollten wir Mädchen und Frauen dieser Welt lernen, dass es so nicht weitergeht. Zweifel machen unglücklich. Wenn wir zu sehr auf andere hören, trotten wir nur auf der Stelle. Das, was uns wirklich wirklich glücklich macht, können wir eh nur selbst wissen. Letztens sagte jemand zu mir, ich hätte eine „Scheiß egal!“-Einstellung. Erst war ich beleidigt. Ich?! Die Person, die selbst ihr Überdenken überdenkt? Doch dann fiel mir auf, was für ein Kompliment sich dahinter verbirgt. Auch wenn mir die Meinung der anderen schon etwas bedeutet, habe ich aufgehört, sie mein Verhalten so stark zu beeinflussen zu lassen wie früher. Ihr wollt auch eine „Scheiß egal“-Einstellung (bzw. ein gesundes Selbstbewusstsein)? 😛 Zum Crash Kurs geht es hier entlang.

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Foo The Fear Of Missing Out

Kolumne: FOMO – The Fear of Missing Out

„Über das Plötzliche Verlangen jemanden zu küssen“, las ich letztens im Spiegel. Dieses Gefühl hat in einer fremden Sprache einen Namen. Auf Deutsch nicht. Wenn ich einer Freundin erzählen möchte, wie das Date war, muss ich lange vor mich hin erklären und hoffen, dass sie versteht, welches Gefühl ich genau meine. Auf dieser titellosen Sprache, deren Wörter es in seltene Wörterbücher geschafft haben, sage ich einfach: Gestern hatte ich voll „Basorexia“. Fertig, jeder, weiß, dass das Date gut lief (aber nicht zu gut). Ähnlich ist es mit Cyberchondria: Die seltsame Nervosität, die eintritt, nachdem man im Internet Krankheiten gegoogelt hat. Da musste ich lachen – über dieses Gefühl habe ich schon oft mit Freunden geredet. Eignet sich übrigens auch ziemlich gut, wenn man Smalltalk hält, es aber nicht wie Smalltalk klingen soll. Jeder kennt dieses Gefühl, und jeder kann mitreden. Ist trotzdem eigentlich namenlos.

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