Persönliches

…dieselben 10 Fragen an Ana

Ana - 14. März 2017

Grade mal über eine Woche ist es her, dass ich euch Marie vorgestellt habe – seitdem wurde sie nett in den Kommentaren und auf Social Media begrüßt und hat ihr erstes Gedankenballett veröffentlicht (lesen!). Die 10 Fragen und auch Maries tolle 10 Antworten wurden super aufgenommen. So gut, dass sogar gewünscht wurde, dass ich mal diese 10 Fragen beantworte. Wieso nicht?, dachte ich mir und so könnt ihr im Folgenden das Interview von mir mit mir selbst lesen. Ihr könnt ebenfalls – da es jetzt irgendwie naheliegend erscheint – sehr gerne selbst mal die 10 Fragen in den Kommentaren beantworten… oder auch nur still und geheim für euch selbst, falls ihr keine Lust habt, euch geistig im Internet auszuziehen. Schluss mit dem Geschwafel – viel Spaß beim Lesen! 😉

Was gibt es bei dir zum Frühstück?

Eigentlich nie zwei Tage in Folge das Gleiche. Was es aber ziemlich oft gibt, sind kernige Haferflocken, mit Walnüssen, Cranberries, etwas Honig, etwas Tahini, Sojamilch und aufgetauten TK-Himbeeren. „Frisch“ aus der Mikrowelle sind sie warm und matschig und trotzdem süß. Am glücklichsten bin ich, wenn ich Sauerkirschen da hab, aber das kommt nur selten vor. Ach und – ich trau es mich kaum zu schreiben – einen Kaffee. In meinem Jahresrückblick habe ich zwar erwähnt, dass ich glücklich bin, die Obsession zum Arschloch-Kaffee losgeworden zu sein, aber so einfach ist das mit Obsessionen dann doch nicht.

Schreibst du wie man Domino spielt oder wie ein Architekt?

Diese Frage habe ich Marie mit Absicht gestellt, da ich in meinem Kafka-Gedankenballett ja schon bis ins Detail beschrieben habe, wieso ich schreibe, wie man Domino spielt und wieso ich möchte, dass das so bleibt. Also ja: Bisher sind (zumindest meine liebsten Texte) so entstanden: Grobe Idee, von dem, was ich sagen möchte, im Kopf. Drei dahingekritzelte Stichpunkte auf einen Zettel und los geht’s. Die großen Ideen entstehen irgendwie dabei. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich mich noch nicht an einem Roman versucht habe und man in kurzen Texten den roten Faden auch im Nachhinein noch einfädeln kann. To cut a long story, short: Dominospieler bin ich.

Was tust du, wenn du nicht schreibst?

Reden. Und studieren und Kaffee trinken. Frühstück zubereiten oder durch die Stadt schlendern. Schlafen und Serien gucken ummale ich fett mit einem Herz, auch wenn ich das nicht so häufig tue, wie ich gerne würde. Mehr Kuscheln lautete einer meiner Neujahrsvorsätze, den ich bisher sehr gut eingehalten habe, also zähle ich das auch zu meinen Hobbys.

Gibt es eine Sache, die viele lieben, du aber hasst?

Oreos.

RTL Serien á la der Bachelor oder GNTM (nicht bei RTL aber vom gleichen Kaliber). Ich weiß, nur wenige mögen diese Serien wirklich. Doch ich kenne viele sehr schlaue Menschen, die sich bei sowas zurücklehnen und entspannen können. Das kann ich nicht – bei so viel Dummheit stehe ich unter Dauerstrom. In den letzten Jahren habe ich zudem die Fähigkeit verloren, darüber zu lachen. Schaut nie mit mir Trash-TV – euch wird die gute Laune mit Sicherheit vergehen.

februar173

Welche Blogs, Zeitschriften, Autoren liest du am liebsten?

Die Zeit, NEONZeitJung.de, amazedmag, Groschenphilosophin, Lina Mallon (schreibt meistens ganz schöne Kolumnen) und Journelles.de (die aller tollsten Fashion Diaries!)

Was Romanautoren angeht, mag ich viele sehr gerne, aber hinter kaum welchen stehe ich zu 100%. Über 90% erreichen Maggie Stiefvater („Rot wie das Meer“) und Friedrich Dürrenmatt („Die Physiker“).

Du warst ein Jahr in Madrid: Welches spanische Lieblingswort müssen wir auch kennen?
Schade, ich war kein Jahr in Madrid. Will aber im Sommer einige Wochen nach Spanien, um mein Schul-Sprach-Skills aufzufrischen. Da halte ich dann nach einem Lieblingswort Ausschau. Versprochen!

Könntest du jedes Jahr nur an einen Ort reisen, welcher wäre es?

Ich träume ja von einem Zuhause und Leben, von dem ich keinen Urlaub brauche. Von diesem Zustand bin ich noch weit entfernt. Wenn die Arbeit, der Rhythmus, die Umgebung und das Zuhause stimmt, dann brauch‘ ich davon keine Pause. Daher würde ich im Idealzustand einfach zu Hause bleiben. Dann wäre ja alles da, wo ich es gerne hätte. Ansonsten nach Lefkas an den Strand.

Was ist dein Lieblingsgeruch?

Als Parfum? Chanel’s Coco Mademoiselle. Ansonsten steh ich wahnsinnig auf den Geruch von Benzin (solange keine Person so riecht), finde Männerparfums so oder so wahnsinnig toll und mag es auch, wenn man riecht, dass der Winter vorbei ist. Den salzigen Meergeruch, wenn man an den Strand fährt, hätte ich auch gerne öfter als einmal im Jahr. Vielleicht ziehe ich meine Antwort auf die vorherige Frage also zurück. Oder aber ich ziehe einfach ans Meer – dann brauch ich auch wieder keinen Urlaub.

Würdest du jemals einen IQ Test machen?

Nein. Aber nicht, weil ich den IQ-Test als Maß für Intelligenz boykottieren möchte, sondern einfach, weil ich gar nicht wissen möchte, wie mich dieser Test letztendlich einschätzen wird… Verletzter Stolz steht mir nicht.

Glaubst du an die wahre Liebe?
Manchmal ja, manchmal so gar nicht. Mit meinem realistischen Auge auf keinen Fall, aber wenn ich an die ganzen Dinge denke, die so unglaublich unzufällig sind, dann kann ich gar nicht anders, als daran zu glauben. Deshalb tue ich es offiziell. Hab ja nur was zu verlieren, wenn ich die Realistin spiele und die wahre Liebe verleugne. Woran ich aber ganz ganz sicher glaube: An Zitate, die über die Wahre Liebe sprechen. Die finde ich irgendwie ziemlich überzeugend. Wie das von John Green, was irgendwie meine lange Antwort auf die Frage zusammenfasst:

“True love will triumph in the end—which may or may not be a lie, but if it is a lie, it’s the most beautiful lie we have.”

Das wars von mir – jetzt seid ihr dran: Wie hättet ihr die Fragen beantwortet?

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4 Comments

  • Jenny 14. März 2017 at 15:28

    JAAAAA! Noch jemand der Oreos hasst! Dann kennst du es sicher wie schockiert du angeschaut wirst wenn du Menschen um dich herum mitteilst, dass du diese von vielen so sehr Geliebten Kekse absolut gar nichts magst. Bisher kannte ich nur mich und meine englische Oma die diese Teile so gar nicht mögen aber ich bin froh noch eine weitere Person zu kennen 😀 Ich fühlte mich mit dieser Einstellung immer sehr alleine.

    Ich finde es übrigens klasse, dass du die Fragen auch nochmal beantwortest hast (ich war auch eine der vielen die sich das gewünscht hat).
    Ich wünsche dir noch eine ganz tolle Woche!

    Liebe Grüße,
    Jenny

    Jenny Side Up

    Reply
    • Ana 21. März 2017 at 08:35

      Hey Jenny! 🙂
      Ich denke es sind noch mehr Nicht-Oreo-Möger dabei, aber leider ist es so ein großer Hype, dass das kaum jemand zugibt.
      Deine englische Oma 😀 Das klingt nach einem Klischee – kein Wunder, dass man die Oreos nicht mag, wenn man mit englischem Teegebäck aufgewachsen ist!

      Ja, das ist mir auch aufgefallen – sehr gerne! Hat Spaß gemacht 🙂

      Reply
  • Tabea 15. März 2017 at 19:55

    Cool, dass du auch dich selbst interviewt hast!

    Also um deine Frühstücksvielfalt beneide ich dich ja fast… bei mir gibt es ja nur Quark mit Nüssen ca. 5 Mal die Woche und an den restlichen Tagen überspringe ich das Frühstück meistens.

    Kuscheln als Hobby ist auch cool! 🙂

    Und für Trash-TV habe ich auch nichts übrig, da bist du nicht allein! Und den Benzin-Geruch mag ich auch – wobei Diesel meiner Meinung nach noch besser ist.

    An wahre Liebe glaube ich – aber nicht an endlose Liebe 😉

    Liebe Grüße

    Reply
    • Ana 21. März 2017 at 08:37

      Hey Tabea 🙂
      Ja, eine Erfahrung war es wohl Wert 😀
      Oh, das könnte ich gar nicht – klar, man hat so seine Stammrezepte, aber mir wird schnell langweilig, was Essen angeht. 🙂

      Och man, musstest du diesen Schlusssatz ran hängen? 🙁 sowas macht mich immer sehr traurig, wenn ich daran denke, dass wirklich nur die seltensten Beziehungen ewig halten. 🙁 Die Jugendbücher haben uns wohl direkt ins Gesicht gelogen… Aber naja, ich bleibe daran, dass es das gibt. Wie gesagt, zu verlieren habe ich ja erstmal nichts. 😀

      xx Ana

      Reply

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