Für das Abitur Lernen – Tipps Teil 1

Ana - 2. Mai 2016

Meine  Lieben, ich habe es schon einmal lauthals rausposaunt: Ich bin fertig mit meinen schriftlichen Abiturklausuren. Vor rund 3 Wochen ging es los, vor genau einer Woche bin ich erhobenen Hauptes aus dem verhassten Bioraum gegangen und habe mich frei wie nie zuvor gefühlt. Das Gefühl hielt bis zu dem Zeitpunkt an, an dem ich mir einen Lernplan für meine mündliche Pädagogikprüfung erstellt habe; dennoch: Das Gefühl nach der letzten Schriftlichen war der Wahnsinn!

Nicht zuletzt, weil ich einigermaßen gut vorbereitet in die Klausuren ging. Sicher gab es Momente, an denen ich meinen Kopf nur auf den Schreibstisch legen wollte und mich dafür verfluchte, dass ich immer erst so spät mit dem Lernen anfange. Letzten Endes jedoch hat mich meine Vorbereitung ziemlich gut durch die Klausuren gebracht (ohne Gewähr, die Noten gibt es erst später ;-)). Da viele von euch die gefürchteten Klausuren noch vor sich haben, erzähle ich euch heute, was ich alles aus meiner Vorbereitung mitnehmen kann: Was ich gut gemacht habe, was ich besser hätte machen können und wie ihr es schafft, euch mit wenig Zeitaufwand, am effektivsten für eure Klausuren vorzubereiten.

Chaos zum Lernen

Lernplan: Planung ist Key! Einen Lernplan zu erstellen, sollte bei solchen wichtigen Klausuren das Allererste sein, was ihr tut. Da man hingegen den normalen Klausuren nicht drei bis vier Tage, sondern meistens zwei bis drei Wochen vorher mit dem Lernen beginnt, ist ein Lernplan wichtig, um sich immer wieder vor Augen zu führen, wie viel man lernen muss und wieso es schon so viele Tage vor der Klausur sein muss. Eine Kalenderansicht eignet sich für mich besonders, um zu sehen, wie viele Tage ich noch bis zur Deadline (meist einen Tag vorher) habe. Daneben setzte ich eine Checkliste, mit all den Punkten, die ich a.) wiederholen und zusammen fassen und b.) noch intensiv lernen muss. So wie auf dem oberen Bild. Eine klar strukturierte Übersicht schafft etwas Ordnung in das Lernchaos und -stress, welche womöglich in eurem Kopf herrschen. Auf dem Blog StudyLikeGranger findet ihr eine ziemlich ausführliche Anleitung zum Erstellen eines Lernplans.

Zeiteinteilung: Viele tragen sich in ihren Lernplan genau ein, wassie wann, wie lange lernen, wann sie etwas essen und so weiter und so fort. Ich tue das nicht, weil mir ein Fitzelchen Spontanität und Freiheit in dieser eh schon nervigen Phase gut tut. Wenn ich mich an den Schreibtisch setze, dann überfliege ich meine To-Do-Liste und suche mir das Thema aus, was mir gerade die wenigsten Von-der-Brücke-Spring-Gedanken entlockt. Auch wenn ihr etwas spontan bleiben wollt, ist es unglaublich wichtig, dass ihr die Zeiten, in denen ihr generell lernt, fest einplant. Kein „Morgen lerne ich“, stattdessen ein „Morgen lerne ich von 10 bis 12 Uhr auf jeden Fall“. Die Konsequenz, von gar keiner Zeitplanung ist, dass ihr die zwei mickrigen Stunden Lernen den lieben langen Tag vor euch herschiebt. Um 20 Uhr geht dann die Konzentration flöten und das war es dann mit dem nett gemeinten „Morgen lerne ich“.

Überschätzt euch nicht: Seid ehrlich, realistisch und auch etwas lieb zu euch. Falls ihr dem ominösen Lernflow verfallt und fünf Stunden am Stück lernt, ohne euch krass dabei quälen zu müssen, ist das wunderbar! Doch für einen durchschnittlichen Tag ist das nicht sehr wahrscheinlich und auch gar nicht notwendig. Plant zwei bis drei Stunden täglich ein – so verliert ihr nicht die Motivation, kommt gut voran und habt noch viele Stunden Zeit für Dinge, die Spaß machen. Außerdem müsst ihr euch vor Augen führen, dass man sich bei einer Klausur über ein einziges Thema die Materie kurz vorher ins Kurzzeitgedächnis prügeln kann, diese Methode aber nicht mehr greift, wenn in der Abiturklausur alle Themen der letzten zwei Jahre abgefragt werden können. Setzt euch das Ziel, so zu Lernen, dass ihr alle Themen im Hinterkopf habt und in der Klausur dann die geforderte Schublade ziehen könnt. Geht nicht mit vollgepumpten Hirn in die Klausur, sonst wird es sich schwierig gestalten, sich auf die Aufgabenstellung und das Material einzulassen. Täglich ein wenig Lernen scheint mir dafür die beste Methode zu sein.

Lernzettel und Stichwörter:  Erinnert ihr euch an den Lernzettel-Guide? Den solltet ihr euch für eure Abiturvorbereitung vielleicht noch einmal angucken, denn Lernzettel/Zusammenfassungen können sich als Heiliger Gral erweisen. Nachdem ihr eure ausführlichen Zusammenfassungen zu jedem Thema erstellt und so die Wiederholungsphase abschließt, kann ich euch nur raten, beim Lernen eine Mindmap mit den wichtigsten Stichwörtern zu erstellen. Da niemand sich jedes Detail von mehreren Seiten Zusammenfassung merken kann, solltet ihr euch deshalb beim „Auswendiglernen“ auf einige Stichwörter beschränken. Diese könnt ihr während der Klausur im Kopf durchgehen und vergesst so nichts Wichtiges.

Im nächsten Post geht es weiter mit Tipps, die zusätzliches Lernmaterial betreffen! Welche Lerntipps könnt ihr mir auf den Weg geben? Wie bewältigt ihr stressvolle Klausurenphasen und das Abitur? xx Ana

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6 Comments

  • Mr WordPress 2. Mai 2016 at 15:23

    Hi, this is a comment.
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  • Katta 4. Mai 2016 at 08:45

    Sehr interessant!

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  • Für das Abitur Lernen – Tipps: Zusatzmaterial – The Disaster Diary 1. September 2017 at 17:47

    […] letzten Post ging es um die richtige Organisation und Zeiteinplanung. Heute soll es dagegen, um kleine Helferlein alias Zusatzmaterial gehen, welche das Lernen und die […]

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