Food & Fitness

Geheimtipp: Einfache, Vegane Mittagessen

Ana - 15. Mai 2016

Die Mittagszeit stellt essenstechnisch für mich eine Riesenherausforderung dar. Mittags habe ich oft etwas zu tun, bin entweder außer Haus oder versuche meine To-Do-Liste abzuarbeiten. Egal, wie viel Spaß ich am gesunden Kochen habe, die Köchin in mir streikt mittags eher. Salate gehen schnell, sind aber auf keinen Fall in der Lage mich satt zu kriegen. So verfalle ich oft der schlechten Gewohnheit mir einfach eine Schüssel Kellogs an den Schreibtisch zu nehmen. Super lecker und nicht selten auch vegan, leider aber ungesund und auch nicht sättigend. Schließlich bin ich durch wahlloses „What I eat in a day“-Gesuchte auf einige tolle Go-To Mittagessen gestoßen, die ich seitdem mehrmals in der Woche zubereite. So überlebe ich die Mittagszeit ohne mein Diabetes Risiko um Faktor 1000 zu steigern und habe unglaublich viel Spaß beim Essen, weil sich diese beiden Lunch-Ideen so schnell so schön anrichten lassen.

Bruschetta

Bruschetta Vegan Italienisch VeganVeganes MittagessenHach, ich liebe Brot. Müsste ich mich für ein Lebensmittel entscheiden, was ich als Einzigstes für den Rest meines Lebens essen müsste – es wäre Brot. Olivenbrot, Walnussbrot, Zwiebelbrot, ich liebe sie alle.  Bruschetta kennt man meistens nur aus dem Urlaub oder vom Essen beim Italiener, dabei ist es so ziemlich das schnellste und einfachste Gericht überhaupt. So viele Brotscheiben schneiden, wie ihr möchtet, etwas mit Olivenöl beträufeln und für 2-3 Minuten bei 180° Umluft in den Ofen schieben. Die warmen Brotscheiben dann mit einer Knoblauchzehe einreiben, denn so bekommt das Brot ein leckeres Aroma, was jedoch nicht so stark ist, dass ihr den restlichen Tag Konversationen vermeiden müsst. Oben drauf habe ich dann einige Tomaten gelegt, sowie etwas Oregano, aber auch Zwiebeln, Oliven und Pilze schmecken sicher fantastisch dazu.

Ofenkartoffeln mit Guacamole

Veganes MittagessenOfenkartoffelnVegan und einfachOfenkartoffeln mit Guacamole sind mein aktuelles Comfort-Food. Nach dem Waschen, schneide ich die Kartoffeln in kleine Spalten, lege sie auf ein Blech mit Backpapier und bestreue sie mit etwas Paprikapulver und diesem Tofu-Gewürz von Just Spices (ich mag Tofu nicht, deshalb nutze ich es einfach für alles andere). Oftmals lege ich auch etwas Knoblauch, Oliven und Tomaten dazu, dann ist das Mittagessen nicht so eintönig. Nach 20 Minuten bei 180°C Umluft im Ofen, würze ich sie noch mit Salz und Pfeffer und lasse sie etwas abkühlen.

In der Zeit geht es an den Dip: Dafür zermatsche ich eine Halbe Avocado mit einer Gabel, gebe einige Spritzer Zitronensaft und pfanzliche Milch dazu, würze ordentlich mit Salz und Pfeffer und gebe ungefähr ein Achtel einer Knoblauchzehe dazu. Voilà, fertig ist die perfekte Guacamole.

Viele denken, sich vegan zu ernähren erfordere entweder die krassesten Kochskills oder die Fähigkeit, Geld zu scheißen. Dem ist aber nicht so! Als ich noch Fleisch aß, hatte ich nie Lust selber zu kochen, weil mir das Anbraten viel zu anstrengend und stressig war. Jetzt ernähre ich mich von den einfachsten und günstigsten (!) Zutaten auf der Welt: Reis, Kartoffeln, Haferflocken und Brot. Dazu gibt es dann Obst und Gemüse und nicht selten auch mal vegane Kekse, Eis und was auch immer mein Herz begehrt. Nie von der Angst davor abschrecken lassen, vegan ginge nur mit großem Zeitaufwand und Mühe – sobald ich Inspiration durch andere Blogger fand, merkte ich wie viel simpler und gesünder ich nun ohne großen Aufwand esse. Und – was das wichtigste ist – niemandem mit meiner Esskultur schade. RANT ENDE.

Was sind eure Geheimtipps, was das Mittagessen angeht? Wie denkt ihr über die Vegane Ernährung?                 Genießt den Sonntag! xx Ana

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12 Comments

  • Sandra Pusteblume 16. Mai 2016 at 09:08

    Wow, das schaut beides sooo lecker aus! Ich hab direkt Hunger jetzt – der/die/das Bruschetta werde ich in nächster Zeit auch hoffentlich öfter umsetzen! Ich bin nämlich auch so ein Fall „Cornflakes-zu-Mittag-Esser“ 😀 Die Ofenkartoffeln schauen auch total gut aus … Nur Avocados haben mir bisher nie geschmeckt, da würde ich einen anderen Dip nehmen, auch wenn Avocados so gesund sind 🙂 Die Fotos sind übrigens auch total toll geworden!

    Alles Liebe,
    Sandra

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    • Ana 20. Mai 2016 at 02:37

      Hola Sandrooo, freut mich, dass dir de Rezepte gefallen. Wenn du Avocado nicht magst, dann kannst du die Ofenkartoffeln auch super gut mit Ketchup essen – werde die Tage mal ein 2 Minuten Rezept dazu hochladen! 😉 Nur nicht mit Kräuterbutter greifen, immer schön die vegane Version.
      Jooo, gut dass ich nicht die Einzige mit den Cornflakes zu Mittag bin – ist so eine alte Gewohnheit, die ich manchmal heute noch pflege.

      Danke! 🙂 xx Ana

      Reply
  • Lea 16. Mai 2016 at 19:09

    Oh jammi, ich habe gestern auch Bruschetta gemacht, für meine Mutter und mich. Es hat so gut geschmeckt. Ich mache es ziemlich gleich wie du, jedoch tue ich das Brot mit den Tomaten darauf in den Ofen, so mag ich es am liebsten. Also Ofenkartoffeln machen wir auch ähnlich manchmal, aber dann mit so einem Quark/Frischkäse/ okay keine Ahnung was da drinne ist Dip:)
    Liebe Grüße, Lea♥

    http://xxleasworldxx.blogspot.de/
    https://www.instagram.com/leaxxworld/

    Reply
    • Ana 20. Mai 2016 at 02:39

      Hey Lea, jaa Bruschetta ist wirklich super lecker. Ich war auch kurz davor die Tomaten mit in den Ofen zu tun, aber dann hätte ich das Fruchtfleisch einmal rausnehmen müssen, sonst hätten die Tomaten das Brot total durchweicht. Und so geht es auch ziemlich schnell und lecker.

      Reply
  • Isabella 17. Mai 2016 at 18:28

    Zugegeben, ich bin so ziemlich die faulste Veganerin aller Zeiten. 😀 Ich koche selten etwas, das länger als dreißig Minuten benötigt – wie du greife ich auch gerne zu Ofenkartoffeln. Aber auch Pasta geht für mich immer – dauert keine zehn Minuten, etwas Hefeflocken drüber, perfekt. 🙂 Was ich auch sehr gerne esse, ist Reis mit Mischgemüse, Kidneybohnen und Tamari. Soo gut 🙂
    Und jetzt habe ich Lust auf Bruschetta. Hab ich schon ewig nicht mehr gemacht 😀 Tolle Bilder!

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    • Ana 20. Mai 2016 at 02:40

      Geht mir genauso – Rekord war mal ein selbstgemachter Veganer Burger, danach saß ich aber nie wieder so lange in der Küche für ein Gericht. Reis mit Gemüse und Bohnen esse ich auch unglaublich oft – so Bowls gehen super schnell, weil man alles reinhauen kann, was man grade zu Hause hat.
      Danke 😉 xx Ana

      Reply
  • Corinna 19. Mai 2016 at 17:48

    Bei mir muss es mittags ganz oft auch rucki zucki gegen und daher gibt es sehr oft CousCous mit viel Gemüse. Oder Süßkartoffelpommes aus dem Ofen gehen auch wirklich immer! Dazu ein frischer Salat mit buntem Gemüse und ich bin glücklich 🙂

    Witzig ist, dass bevor ich mich vegan ernährt habe auch nie gerne kochen wollte. Alles zu stressig, dann darf nichts anbrennen und auch nicht zu roh innen drin sein – aaaaah! Jetzt seit dem ich vegan esse, liebe ich es in der Küche etwas leckeres zu zaubern.

    Liebe Grüße

    Corinna

    Reply
    • Ana 20. Mai 2016 at 02:41

      Stimmt, Couscous ist auch super, wenn es schnell gehen muss!
      Ich weiß genau, was du meinst – Kochen fällt mir jetzt auch viel leichter und es gibt so viele kleine Special Zutaten, die man vorher nicht kannte, mit denen man jetzt rumprobieren kann!

      Reply
  • Challenges, die du im September ausprobieren musst - The Disaster Diary 1. September 2016 at 08:15

    […] und schämt euch nicht, wenn ihr auch mal zurückfallt. Als Inspiration könnt ihr ja mal ein veganes und einfaches Mittagessen probieren, frei Schnauze eine Vegan Bowl zubereiten oder mal schauen, was auf eurer veganen […]

    Reply
  • Nina 16. September 2016 at 12:57

    hi, ich weiß, der Beitrag ist schon was älter, aber ich bin neu hier, also verzeih mir 😉 da ich versuche weniger Fleisch zu essen (kleine Schritte:)) und nie so richtig weiß, was ich außer Käse aufs Brot machen soll, wollte ich mal fragen, wie du das so machst. Irgendwelche Insidertipps für Anfänger?

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    • Ana 16. September 2016 at 19:43

      Hey Nina,
      das ist wirklich eine mega berechtigte Frage. Brot ist ja echt super simpel und einfach und manchmal kann das da schon tricky werden. Mache die Woche mal einen Blogpost dazu – freu dich drauf. 🙂 xx Ana

      Reply
  • 25 Food Facts About Me - The Disaster Diary 27. September 2016 at 08:35

    […] hasse sehr helle, unglaublich cleane Essenbilder mit viel rosa und weißen Unterlagen. Wie ihr in diesem Post seht, stehe ich mehr auf etwas buntere und dunklere Bilder. Ich habe mal gelesen, dass Menschen, […]

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