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ME-TIME: Das 30-Minuten-Beauty-Programm mit Schaebens*

Halleluja, ich melde mich aus dem Jenseits. Zumindest fühlte es sich die letzten Tage so an. Uni schlaucht schon etwas und wenn man sich stundenlang biologische Begriffe und Zellennamen ins Hirn prügelt, die bescheidenen Stochastikkenntnisse wieder rauskramen muss und irgendwie noch nicht genau weiß, wie alles von statten geht, fühlt man sich manchmal wie Becken ohne Stöpsel. Volle Birne, randvoll, aber anstatt dass endlich mal wieder alles abfließen kann, kommen am nächsten Tag nur noch mehr Dinge oben drauf: Orte, Menschen, Eindrücke, Skalenniveaus und Ionenkanäle.  An alle, die sich überlegen Psychologie zu studieren und jetzt wegen mir einen kurzen Moment des Zweifelns erleben: Das Studium ist alles in allem (insofern ich das beurteilen kann) sehr sehr schön. Man lernt auch in seiner freien Zeit nicht nur!!! Man hat auch viel Zeit für viel anderes. Nur muss man sich diese Zeit auf wirklich nehmen (!). Schnell versinkt man in langen To Do Listen, will sie einfach nur hinter sich bringen. Doch leider gleicht nicht jede Lebenslage ein Sprint – Uni definitiv nicht. Wenn ich an einem Tag meine Hirnkapazität sprenge, nützt mir das nichts, wenn morgen doch immer noch genug zu tun ist und – und glaubt mir, das ist es.

Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die schon oft das Superwoman-Syndrom entwickelt hat, sich daran aufgegeilt hat, so viel wie möglich in kurzer Zeit zu schaffen,  und, die lange abgehakte To Do Lists für das Nonplusultra gehalten hat. Wie das ausgeht kann ich euch sagen: Wer zu lange 110% gibt, brennt irgendwann aus. Für einen Marathon ziemlich ungeeignet. Wieso eine Woche Vollgas und dann zwei Wochen Tote Hose, wenn ich jeden Tag 80% geben kann? Meine Erkenntnis nach vielen Fehlschritten: Zeit nehmen. Zeit nehmen, Zeit nehmen, Zeit nehmen! Zeit nehmen für eure Freunde und für alles, was euch noch so wichtig ist. Im besten Fall auch für euch selbst: Gestatten, der Begriff „Me Time“.

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Mir ist es wichtig, in der Uni gut mitzukommen. Mir ist es wichtig, genug Zeit mit Freunden zu verbringen, einmal die Woche die Nacht durchzutanzen und am Tag darauf bis 13 Uhr im Bett zu bleiben. Ich will meinen Blog nicht vernachlässigen und weiterhin kreativ sein, um die statistischen Verfahren für einen Moment ins Nirvana zu verbannen. Und ich will nicht immer unter Strom stehen – mich in Ruhe an den Tisch setzen, etwas leckeres kochen und es für Instagram anrichten, ohne es danach in aller Eile runterwürgen zu müssen. Ich will Sport machen und mich danach glücklich kaputt fühlen ohne dabei das Gefühl zu haben, wo anders sein zu müssen. Trotz lernen, Sport, Freunden, Blog, Familie und dem wöchentlichen Putzdienst, Montag morgens mit lackierten und gefeilten Nägeln in der Vorlesung aufkreuzen. Klar, man kann sich auch einen Ponyhof wünschen! Und ich weiß, dass man nicht alles haben kann – aber einige Wünsche will ich dann doch nicht aufgeben. Meine Spontanität irgendwie in der Routine unterzukriegen, ist einer davon. Das Einzige, was mir dafür eine sinnvolle Methode zu sein scheint, ist das „Zeit-Nehmen“.

In diesem Sinne habe ich in diesem Herbst einige Versprechen an mich selber gerichtet. Versprechen soll man bekanntlich halten – das gilt auch für uns gegenüber uns. Schaebens hat ein Projekt in die Welt gesetzt, welches diesen Einstieg etwas erleichtert. Dabei handelt es sich um ein 30-Minuten-Beauty-Programm, welches – man glaubt es kaum! – auch wirklich nur 30 Minuten dauert. Heißt im Klartext: Einige Punkte meiner überlangen, naiven „Ich Will“-Liste werden zu „Ich Werde“ns. Für Das-Zeit-Nehmen ist zwar etwas Übung nötig, aber irgendwo muss man ja anfangen. Mickrige 30 Minuten waren aber sogar für einen Anfänger wie mich zu schaffen.

Das Programm besteht aus drei richtigen „So gerne, aber keine Zeit“-Komponenten: Kochen, Beautytime, Sport. Lacht mich nicht aus, weil ich grade ernsthaft „Beautytime“ geschrieben habe – wir benutzen diesen Begriff doch insgeheim alle (wie soll man das Nägelmachen, Masken, Eincremen am Gammelsonntag auch sonst nennen?). Hinter dessen Tussihaftigkeit (ist das ein Wort?) steckt doch eine Vorstellung, die ganz verlockend ist. Man muss kein Beautyblogger sein, um ein richtiges Mädchen zu sein – ob glitzerrosa, French Manicure oder schwarzer Nagellack. Ein bisschen von  dieser Me-Time wünschen wir uns doch alle – vielleicht probiert ihr es wie ich mit dem Programm von Schaebens aus.

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Fitness: Jajaja. Es gibt wenige Tätigkeiten, für die es schon so viele etablierte Ausreden gibt. Dabei verstehe ich es total, wenn man mal wirklich keine Zeit hat, eine Stunde fürs Fitti (Hände hoch, wer es auch so nennt!) flöten zu lassen – inklusive hinfahren, zurückfahren, duschen. Doch – das müssen wir uns eingestehen – gegen 10 Minuten jeden (zweiten?) Tag, hat niemand etwas einzuwenden. Dafür findet ihr unter diesem Link ein kleines Programm, welches für drei Trainingstage die Woche ausgelegt ist. Und hallo – das hat es in sich! Auch wenn ich die letzten Wochen nicht so aktiv war, habe ich doch, seit ich denken kann, immer sehr viel Sport getrieben. Trotzdem: Nach diesem Workout war das Aufs-Klo-Gehen am nächsten Morgen ein reines Vergnügen.

Beauty: Falls euch Schaebens nicht auf Anhieb was sagt: Schaebens ist bekannt für seine Masken, die ihr in jeder Drogerie findet. Die Auswahl ist wirklich riesig (!) und der Preis so niedrig, dass man sich ganz getrost durchprobieren kann, ohne, dass es entweder irgendwann langweilig wird oder man jegliches Budget sprengt. Meine Mitbewohnerin und ich sind uns übrigens einig, dass die Totes-Meer-Maske Platz 1 verdient hat – thumbs up dafür, Schaebens! Nicht zuletzt auch dafür, dass Schaebens nicht an Tieren testet!!! Leider keine Selbstverständlichkeit, wie ihr in diesem Crashkurs über Tierversuche in der Kosmetik nachlesen könnt. Wer der Meinung ist, dass „Öko“Brands, die auf grausame Tierversuche verzichten, immer ihre Preise unnötig in die Höhe schrauben, hat sich getäuscht. Nicht mal einen Euro müsst ihr hinblättern – und könnt dem schlechten Gewissen Adieu sagen, was ich bei dem Kauf von L’Oreal-Masken definitiv hätte (pure evil, ich sags euch!).

Ernährung: Essen und Stress ist auch so eine Baustelle, an der ich doch immer wieder halten muss. Essen on the go, Fristgerichte, Mikrowellenessen oder trockene Brötchen aus der Mensa (vor allem wenn Mamas Essen weit weg ist), sind zwar ab und an mal okay, aber auf lange Dauer keine zufriedenstellende Lösung. Daher versuche ich, ab und an neue Gerichte auszuprobieren, mir Zeit zu nehmen, um etwas Gesundes und Fixes zuzubereiten und es dann auch in Ruhe zu essen. Auch dafür hat Schaebens einige Rezeptideen. Heute morgen gab es bei mir zum Frühstück ein Stück Brot mit Avocado, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und einem Klecks Sojajoghurt. Ging schnell, war dann aber doch etwas kleines besonderes. So sollte es jeden Tag sein! 😉

Mit diesen Worten lade ich euch herzlich ein, euch täglich 30 Minuten Zeit zu nehmen, eine Runde zu sporteln, unter die Dusche zu springen, euch etwas tolles zu kochen, danach eine tierversuchsfreie Maske aufzulegen und mit eurer Lieblingsserie den Tag ausklingen zu lassen. So viel Zeit muss schließlich sein und vor allem im Herbst und Winter gibt es doch nichts schöneres, als es sich gemütlich zu machen, während draußen die nächste Eiszeit ausbricht.

Wie steht ihr zum Thema Me Time? Seit ihr Masken Fans? Wenn ja – welche ist steht bei euch auf Platz 1? xx Ana

*in Zusammenarbeit mit Schaebens

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