Life Update

Maries Monthly Log #1: Netflix, Sexismus und #GirlsCount

Marie - 3. April 2017

Happy Monday, euch allen! Marie hier. Neben Anas Weekly Logs dreht es sich ab jetzt einmal monatlich in den Monthly Logs um alle Kleinigkeiten, die mir so im Kopf herumschwirren. Für Teil 1 könnte das Timing nicht besser sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich schon lange nicht mehr so glücklich in einen Montag gestartet bin. Am letzten Märztag habe ich meine letzte Klausur geschrieben und bis die Vorlesungen wieder anfangen, habe ich noch zwei Wochen, die ganz allein mir gehören und in denen ich meine Uniunterlagen auf gar keinen Fall auf nur anrühren werde. Klingt gut? Das hoffe ich doch!

Deutsche Bahn und Netflix

Ein wenig hab ich das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit vor den Prüfungen in erster Linie im Zug verbracht zu haben. Ich bin nach den ersten Klausuren zu meinen Eltern gefahren, von ihnen nach Italien (Reisebericht hier!), zurück zu meinen Eltern, auf ein Seminar nach Münster, zurück zu meinen Eltern, auf ein Seminar nach Köln, noch einmal zurück zu meinen Eltern, zum Arbeiten zurück nach Bonn, für den Geburtstag meiner Mutter wieder zurück, dann auf ein Seminar nach Berlin, für die Klausur zurück nach Bonn und anschließend zum Abschalten ins schöne Maastricht. Wann immer ich hochmotiviert war und lernen wollte, bin ich in hochmodernen ICEs gelandet, deren Internet mich dazu verleitet hat, Netflix zu schauen, und wann immer ich übermüdet war und entspannend wollte, saß ich in einem jener uralten ICEs, für die Wlan ein Fremdwort ist.

So oder so: Ich bin süchtig nach Netflix geworden. Ich versuche es gerne damit zu rechtfertigen, dass ich vor den Klausuren recht viel auf Karteikarten schreiben musste, wobei man sich ja ruhig ein wenig ablenken lassen kann. Als ich den Inhalt der Karteikarten dann auswendig lernen wollte, wurde es aber doch anstrengend. Dafür habe ich heute eine Liste mit Serien für euch, die ihr auf keinen – keinen – absolut gar keinen Fall verpassen dürft!

  • Stranger Things: Ich liebe die Kostüme der Darsteller, ich liebe die Darsteller, ich hasse, dass es erst im Oktober weitergehen soll.
  • Riverdale: Ein wenig wie „Pretty Little Liars“ und „Gossip Girl“, aber moderner, bunter, cooler.
  • Arrow: Aber nicht kurz vor dem Schlafen.
  • Shadowhunters: Kann ich so gerade noch verzeihen, dass es auch hier im Moment nicht weiter geht.

Süß, niedlich und mehr

Findet ihr es auch seltsam, wenn junge Frauen ihre Freundinnen ständig als „süß“ bezeichnen? Ich manchmal schon. Das kann einfach nur ein beschreibendes Adjektiv sein, denn ich hab auch Freundinnen, die eher tough sind, und Freundinnen, die eher süß sind, und ich mag sie alle gleich gerne, aber oft finde ich, dass dahinter der Anspruch an junge Frauen steckt, bloß nicht aufmüpfig oder laut zu sein. Es gibt viele tolle Reden zu dem Thema, auch einige wirklich gute Ted Talks, ich habe für euch heute aber Karolin Kebekus. In der Sendung von Markus Lanz wird das Thema zwar eher polemisch angesprochen, ich bin da aber ganz ihrer Meinung.

#GirlsCount!

Seit der letzten Aprilwoche kann ich mich stolz Jugendbotschafterin von ONE nennen! ONE ist eine entwicklungspolitische Kampagnen- und Lobbyorganisation, die jedes Jahr eine Gruppe junger Menschen auswählt, die die Interessen der Organisation vor Politikern & Co. vertreten darf. Die diesjährige Kampagne finde ich dabei ganz besonders cool: 130 Millionen Mädchen besuchen derzeitig nicht die Schule. „An educated girl is an empowered girl“ heißt es aber so schön, denn Bildung ist der Schlüssel zu Selbstständigkeit, zu Verantwortung, zu einem besseren Leben und zu einer besseren Welt. ONE möchte damit aufmerksam machen, indem wir alle zusammen in unzähligen kurzen Videos zählen, bis wir bei 130.000.000 angekommen sind, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele junge Mädchen das sind. Hier könnt ihr mitzählen!

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Wie war das nochmal mit Cindy und Rella?

Ich hab noch nie eins meiner eigenen Bücher gelesen, nachdem sie erscheinen. Im Dezember ist mit „Cindy & Rella“ mein dritter Roman als eBook im Carlsen-Verlag erschienen und im Januar und Februar gab es noch jede Menge Fanaktionen und Blogtouren dazu. Nachdem im März der Trubel aber etwas abgeklungen ist und ich zwischen den Klausuren dringend einmal entspannen musste, habe ich mir tatsächlich einmal, das Buch auf mein eigenes Handy geladen, und im Bus und in der Bahn immer mal wieder etwas gelesen. Ich glaube, das sollte ich wirklich öfters machen! In meinem Kopf ist „Cindy und Rella“ zu großen Teilen noch das Manuskript, das ich damals geschrieben habe – und es war echt super, noch einmal die überarbeitete und lektorierte Form zu lesen!

Was hat euren März besonders gemacht? xx Marie

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1 Comment

  • Weekly Log #7: Zwischen Zugfahrten und Aprils Zielen - The Disaster Diary 6. April 2017 at 13:36

    […] Marie hat am Montag schon von ihren tausend Zugfahrten in den Semesterferien erzählt und auch bei mir sieht es kaum anders aus. Für zwei Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung fahre ich innerhalb zwei Wochen zwei Mal nach Berlin (und dazwischen wieder zurück), habe einige Male einen Abstecher nach Düsseldorf, Bonn und Köln gemacht und bin ansonsten gut und gerne zwischen Bochum und Münster gependelt. Alles halb so wild; trotzdem kann ich es kaum erwarten, bald einen klar definierbaren Wohnsitz zu haben, an dem ich länger als eine Woche bleibe. […]

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    • morning reads 🌑🌘🌗🌖🌕
    • Fast ein Jahr her 👆🏻, aber keine Sorge. Nächster Trip mit @laura_longwitz schon in Planung! 😌🙃🔜 #reisemuffel #reisetrotzdem #travel #city #rome #prague #bestfriends #foreveeeeeer!!! ♥️
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    • Gefunden bei @bymariandrew // Vielleicht macht man sich etwas weniger Sorgen, wenn man das im Hinterkopf behält. 🍩 worry! #illustration #reminder #sayings #sharethelove
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