Food & Fitness

Vegan Bowls – Fotogene Resteverwendung

Ana - 12. August 2016

Hallo meine Lieben und Glückwunsch – ihr habt es bis zum Freitag dieser regnerischen Woche geschafft. Rückblickend betrachtet war das wohl die Grumpy Cat unter all den Sommerwochen dieses Jahres. So wenig Licht, wie soll man es da schaffen, ein gut gelaunter, glücklicher Bürger zu sein? Geschweige denn in irgendeiner Weise etwas Kreatives auf die Beine zu stellen? An solchen trüben Tagen, an denen man leider nicht den ganzen Tag im Bett bleiben kann, hat der Junk Food Teufel einen besonders guten Zugang zu mir. Was gibt es Verführerisches, als nach einem langen Tag unterwegs, abends einfach nur Baguette in Salsa zu dippen und sich vor dem Fernseher bei strömendem Regen draußen damit vollzufressen? Wenn noch eine Tiefkühlpizza da ist – muss die dran glauben. Sonst Kellogs zum Abendessen – das geht immer, was?

Leider fühlt man sich nach einer ordentlichen Portion ungesundem Zeug nicht besser, sondern nur noch viel schlechter. Sich danach einzureden, man werde morgen definitiv abends etwas Gesundes kochen oder nur etwas Salat essen, ist zum Scheitern verurteilt. Eine Möglichkeit gibt es doch, um trotz eines scheiß Tages und müden Augen, zu einem gesunden Abendessen zu greifen: Vegan Bowls. Oder Buddha Bowls. Oder Nutri Bowls, es gibt unzählige Namen dafür. Im Grunde ist es nur eine tiefe, bequeme, einfache Schüssel, die ihr mit gesunden, leckeren Zutaten füllt, die euer Kühlschrank grade hergibt. Resteverwertung quasi – nur dass das Ergebnis wirklich sehr photogen sein kann.

vegan bowl

vegan bowl Rezept

Die Vegan Bowls: Basics…

Das Coole bei der Vegan Bowl ist, dass ihr wirklich alles verwerten könnt und nach eurem Geschmack kombinieren. Natürlich haben viele Food Blogs mal wieder eine Wissenschaft aus dieser Idee gemacht und empfehlen so die Schüssel nach bestimmten Makrowerten zu entwerfen: 20% Kohlenhydrate, 30% Proteine, 40% Vitamine (aka Gemüse) und 10% Fette. Finde ich eine sehr süße Idee, nur leider greift dieses Prinzip nicht bei faulen Köchinnen wie mir – wenn ich abends Hunger habe, dann will ich nicht vorher rechnen und allzuviel denken müssen.

Da reicht ein Blick in den Kühlschrank und ich greife mir alles, was geschmacklich zueinander passt. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais und Pilze kommen da meistens einfach in den Ofen, Gemüse wie Paprika und Tomate esse ich am liebsten roh. Glasnudeln, Reis, Couscous sind ja wirklich schnell und einfach gezaubert und wenn man mal etwas mehr Tatendrang an den Tag legt, dann brät man etwas Spinat mit Koksöl, Zwiebeln und Knoblauch an. Das sind nur Ideen – ihr könnt so ziemlich alles kombinieren. Brokkoli, Nudeln, Wraps, Tofu, usw.

vegan bowls repeat schnell gesund

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schnell einfach vegane bowle Rezept

… und die kleinen Extras

Was für ein Gourmet ihr seid, könnt ihr mit einfachen Toppings beweisen. Manchmal streue ich ein paar Sesamkörner über das Essen, oder garniere mit Basilikum. Ein Klecks Tahini, Guacamole oder Pesto macht sich auch nicht schlecht. Limettensaft, Salz und Pfeffer gehören zwar unter den Basics, stehen dem Rest aber in nichts nach.

Zusammen mit den Glasnudeln und dem Spinat habe ich ein selbstgemachtes Pesto ausprobiert: Dafür Wal- & Cashewnüsse mit etwas Olivenöl und Oliven pürieren. Voila – sieht derzeit zwar nicht servierfertig aus, aber darum geht es ja beim Selbstkochen auch nicht. Viel mehr kommt es auf die Erfahrung an: Das Ausprobieren von Zutaten, dem Kombinieren und dem Spaß. Wenn es zu lange dauert, verliere ich diesen. Daher: Vegan Bowls for President! Übrigens: Geht es nur mir so, oder ist Essen aus der Schüssel nicht ein absolutes Comfort-Food? Aus normalen Tellern kann ich zumindest nicht auf meinem Bett essen (nicht, dass ich das empfehlen würde #sorrynotsorry).

vegan bowls abnehmen

Die Kurzfassung

Wieso Vegan Bowls, eine der besten Ideen aus der Welt des Essens sind: a.) Sie sind vegan und boykottieren die Massentierhaltung b.) ihr müsst nicht kochen können, die Basics reichen komplett aus c.) sie sind unglaublich gesund, weil nur frische und unverarbeitete Zutaten den Zugang in die Vegan Bowls bekommen d.) als Resteverwertung geeignet e.) gehen sehr schnell f.) aus einer Schüssel, das heißt man kann es sich üüüüberall mit seinem Essen gemütlich machen g.) man findet heraus, welche Lebensmittel zu welchen gut passen, probiert etwas herum und lernt sehr viel über das Kochen – ohne ein Kochbuch oder viel Zeit zu benötigen. Puh… also – wenn das mal nicht genug Gründe sind, dann weiß ich auch nicht.

Falls ihr noch mehr Inspiration für ein einfaches, stressfreies und etwas gesünderes Leben sucht, dann werft doch einen Blick auf Maras Blog – zusammen veröffentlichen wir die ganze Woche nur Beiträge, die unter die Kategorie „mühelos fit und gesund“ passen. Dazu gehörten bisher eine Vegane Einkaufsliste, ein gesundes Waffelrezept und ein Sneak Peak in Maras Sportroutine.

Was würde in eure perfekte Vegan Bowl kommen?
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! xx Ana

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12 Comments

  • Mara 12. August 2016 at 06:14

    Bei mir sind es definitiv Süßkartoffeln, Avocado, Kichererbsen, Brokkoli, Tahin und grüne Erbsen. Die beeeste Kombination überhaupt!
    Das Pesto probiere ich definitiv mal aus! Mir fehlt für so was nämlich bis jetzt noch so ein richtig gutes Rezept!
    Und ich esse auch prinzipiell immer aus Schüssel, egal, um was es geht. Absolut keine Ahnung, wann ich das letzte Mal einen Teller benutzt habe 😀

    Reply
    • Ana 14. August 2016 at 18:50

      Ach Kichererbsen und Avocado sind derzeit auch richtige Baes bei mir 😀
      Erwarte nicht zu viel von diesem „Rezept“. War eher meiner Faulheit verschuldet, aber schlecht hat es nicht geschmeckt 😉
      Saaaame!

      Reply
  • Tabea 12. August 2016 at 17:52

    Du hast Recht – das Wetter war fürchterlich (ich grüße mit 2°C morgens ;)). Allerdings führt das bei mir nicht zu Junkfood und Gammelei, denn arbeiten muss ich eh, und ungesundes Zeug habe ich meist nicht im Haus. Und wer fährt schon 14km Fahrrad für eine Tafel Schokolade als Launen-Verbesserer?
    Außerdem koche ich super gern, wenn man nichts besseres mit sich anzufangen weiß 🙂

    Resteverwertung ist bei mir gar nicht so einfach – meist mache ich nur Mengen, die ich auf ein Mal esse oder friere gleich ganze Portionen ein. Nur Joghurt- und Quarkbecher sind öfter mal angefangen 😉

    Deine Bowls und die zugehörigen Ideen machen richtig Appetit, wobei ich auch von Tellern gerne esse… sogar eigentlich lieber, da ich am liebsten am Schreibtisch sitze und nebenher so wie jetzt Blogposts lese. Wenn die Schüssel so hoch ist, dass genug rein geht, ist mir das rausholen zu anstrengend, weil ich ja den Arm so weit heben muss 😉 Aber früher, als ich noch im Bett saß, habe ich auch auf Schalen und Schüsseln geschworen!

    So, ich muss jetzt mal bei Mara gucken 😉

    Liebe Grüße

    Reply
    • Ana 14. August 2016 at 18:53

      Ja, sobald ich alleine wohne soll das auch so sein – meine Eltern kaufen halt ab und an mal Süßzeug und wenn ich dann schlecht gelaunt bin, falle ich drüber her 😀 Stimmt, kochen mit laut aufgedrehter Musik kann ein richtiger Launemacher sein 🙂

      Hhahahaah so habe ich das noch gar nicht gesehen – finde Teller so unpraktisch, weil mir beim Essen aufspießen immer alles um die Ohren fliegt 😀

      Tu das! xx Ana

      Reply
  • Svenja 14. August 2016 at 18:41

    Wow sehr schöne Bilder …. da passt Dein Titel zum Blogpost aber mal zu 100%! Esse zwar nicht vegan, aber die Bilder machen echt Lust drauf. Wird auf jeden Fall mal ausprobiert. <3
    LG, Svenja
    liketheblackcat.de

    Reply
    • Ana 14. August 2016 at 18:55

      Hey Svenja, genau das war auch meine Absicht. Sag mir dann mal, welche Kombination dir am besten schmeckt 🙂 xx Ana

      Reply
  • Nicca 15. August 2016 at 09:16

    Hey 🙂
    Toller Beitrag, ich finde Glasnudeln wirklich viel besser, als „normale“ Nudeln. 🙂
    glg, Nicca von kosmeticca.blogspot.com

    Reply
    • Ana 18. August 2016 at 16:03

      Hey 🙂 geht mir echt genau so mittlerweile 🙂

      Reply
  • Michèle 16. August 2016 at 08:49

    huiuiui das sieht richtig richtig gut aus und macht direkt hungrig
    http://www.thefashionfraction.com

    Reply
    • Ana 18. August 2016 at 16:04

      Sinn der Sache 😉
      Danke! xx Ana

      Reply
  • Challenges, die du im September ausprobieren musst - The Disaster Diary 1. September 2016 at 15:22

    […] Inspiration könnt ihr ja mal ein veganes und einfaches Mittagessen probieren, frei Schnauze eine Vegan Bowl zubereiten oder mal schauen, was auf eurer veganen Einkaufsliste stehen […]

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