Life Update

Weekly Log #4: FREIHEIT

Ana - 21. Februar 2017

Bilder: aufgenommen in einem Versuch mit Handykamera und aus diesem Grund auch in so wunderbar unperfekter Qualität.

Semesterferien

Oh mein Gott. Endlich, endlich, endlich, endlich. Die Klausuren sind geschrieben, ich bin recht zufrieden und kann kaum glauben, dass ich endlich wieder ein normales Leben habe. Meinen Zweitwohnsitz in der Bib kann ich endlich für einige Monate aufgeben und die Last der näher kommenden Klausuren werde ich auch erstmal nicht vermissen. Gestern habe ich erstmal einige Stunden gebraucht, um darauf klar zu kommen, dass Lernen nicht mehr auf meiner täglichen To Do Liste steht. Dann war ich fett shoppen (ab und an ist Konsum okay ja) und konnte seitdem nicht mehr still sitzen. Diesen Blogpost habt ihr auch nur Jana zu verdanken, die mich für einige Stündchen verlassen hat, um zu shoppen und einen neuen Blogpost von mir erwartet, sobald sie wieder kommt. Also denn, gibt auch vieles, was ich los werden will. Habe ich bereits erwähnt, wie glücklich ich grade bin?

Die nächsten Wochen

Ich muss ehrlich sagen: Nicht selten habe ich während des Lernmarathons das Studium verteufelt und überlegt, alles hinzuschmeißen und meinen Auslandsaufenthalt nachzuholen. Wie sich jetzt herausstellt war es wirklich nur ein „Null-Bock“-Gedanke einer Minute der Verzweiflung. Spätestens als mir eine Freundin in der Bib um 18 Uhr mit Tränen in die Augen „Wir verpassen unser Leben“ zuflüsterte, stand mir das Lernen schon bis zum Hals. Und ja – für zwei Wochen haben wir schon isoliert gelebt (immerhin alle zusammen isoliert), aber damit ist jetzt für laaaaange Zeit Schluss. Studieren war dieses Semester eine Premiere. Die Semesterferien genauso – schon gewöhnungsbedürftig, wenn man dieses komplett ungleichverteilte Hoch und Runter an Belastung nicht kennt.

Mein Anker in den letzten Wochen war die lange Bucket List voller Dingen, für die ich mir die nächsten zwei Monate Zeit nehmen werde. Zugegeben: Es ist nichts super Spektakuläres, aber ich bin glücklich, wenn ich Zeit für meine kleinen Dinge finde. Es wird gereist! Ein paar Mal nach Berlin, wo natürlich geschrieben wird. Vielleicht nach Griechenland. Und an einen anderen Traumort, den ich noch nicht benennen kann. Aber es wird ein Traumort sein, weil die richtige Person dabei sein wird.

Ansonsten wird TDD entstaubt (!!!), viele neue Beiträge werden erscheinen, Fotos werden geschossen und ich darf euch bald schon eine Co-Autorin auf meinem Blog vorstellen. Genau so aufgeregt bin ich über einen Gemeinnützigen Verein, den eine Freundin von mir vor Kurzem ins Leben gerufen hat und für den wir uns jetzt bald an den Papierkram und dann an das aufregende bunte und organisatorische Zeug setzen werden. Noch so eine Premiere – Verein gründen. Hätte ich vor einem Jahr auch nicht dran gedacht.

Und dann bin ich auch schon 19 (man, man, man) und die Sonne sollte öfter scheinen und ein neues Semester bricht an. Ich spreche sicher nicht nur für mich, wenn ich sage, dass viele Fehler aus dem letzten halben Jahr in dem nächsten halben Jahr NICHT MEHR gemacht werden. Apropos – dazu gehört auch das „Zu-Weit-In-Die-Zukunft“-Denken. Weg damit.

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Offline Life

Letzte Woche hatten wir einfach kein WLAN in der WG. Man weiß ja, dass es ungewohnt wird, aber Gott, es war der Horror. Und gleichzeitig aber auch das Beste, was ich meiner Produktivität antun konnte. Ich bin ein absoluter „Laptop-Lerner“ und musste mir daher pünktlich um 8 einen Platz in der Bib sichern, wenn ich nicht ein Café mit meinen tausend Unterlagen stürmen wollte. Dazu kommt: Eine Woche keine Serien. Eine Woche kein stundenlanges Insta-scrollen. Es war hart. Würd ich auch nicht nochmal machen, egal wie „gut“ es ist, mal ein Digital Detox zu machen.

Revenge

Kennt ihr die Serie „Revenge“? Der Hauptgrund, weshalb ich die Woche ohne Internet negativ im Kopf behalten werde. So eine spannende Serie habe ich schon unglaublich lange nicht mehr gesehen! Dann mitten in der Staffel keinen Zugang zu noch mehr „Revenge“-Stoff zu haben, war echt kein Zuckerschlecken (#firstworldproblems). Aber ich habe heute morgen gut aufgeholt (eigentlich wollte ich ausschlafen, doch mein Körper war schon darauf trainiert, völlig gestresst um 7 Uhr aufzuspringen), und die erste Staffel beendet. Große Empfehlung von mir!

Shades of Grey

Ich habe mich wirklich dagegen gewehrt. Als ich vor 2 Jahren (sind es echt schon zwei Jahre?!) den Film gesehen habe, fiel es mir nicht schwer, das Tamtam um Christian und Anastasia absolut scheiße zu finden. Ich habe wirklich noch nie so einen flachen Film gesehen! Doch nach dem dritten Mal Schauen, ist der Funken irgendwie übergesprungen. Irgendetwas hat diese Geschichte schon an sich. Dieser eine kurze Moment der Schwäche führt uns zu heute – auf meinem Nachtisch steht der erste Band und in meinem Kalendar ist fest markiert, wann ich das Kino besuche, um Teil 2 auf der Leinwand zu sehen. Ich bin dem Shades of Grey Hype verfallen, wenn ich auch eine 1-Stern-Kritik über den ersten Roman und Film tippen könnte.

To Read

Ich habe in letzter Zeit nichts gelesen, also bleibt diese Sparte leer. Hoffentlich ist hier nächste Woche mehr los.

Obwohl… eine Sache habe ich für euch.

Klickt es an und lest es – es ist so gut!

Damit verabschiede ich mich in die Sonne und mache mich später mal für den Sport fertig (ganz sicher!!!). Genießt die Freiheit, falls ihr auch durch seid, und haltet durch, wenn es erst bald so weit ist! 

xx Ana

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1 Comment

  • Leeri 28. Februar 2017 at 19:21

    Das Gefühl der Freiheit ist toll *-* hatte ich leider viel zu selten 🙁 und nach nur 2 Wochen lernen, nicht schlecht 😀
    Genieß es! Bucket Lists für die Zeit danach waren auch meine einzige Hoffnung!

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