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Übers Stipendium: „medienvielfalt, anders“ der Heinrich-Böll-Stiftung

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Heutiges Thema: Stipendien. Besser gesagt, ein bestimmtes Stipendium. Nach langen Grübeleien und Zweifeln, habe ich mich dafür entschieden, euch so ausführlich wie derzeit möglich, über das Journalismus-Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung aufzuklären. Leider werden Stipendien selten auf unkonventionellen Foren oder Blogs besprochen – die einzigen Quellen, die über Stipendien Auskunft geben, berichten ausschließlich über Studium und Karriere und mystifizieren somit ungewollt das Thema Stipendium. Das Synonym von Stipendium lautet „Begabtenförderung“ – nur die wenigsten würden sich selbst als Begabte einstufen. Daher entsteht oft der Eindruck, man müsse ein 1,0-Abitur, keine Freizeit jenseits des gesellschaftlichen Engagements oder einen perfekten Überblick über das politische Geschehen haben, um auch nur eine Chance auf ein Stipendium zu haben. Das ist Quatsch. Daher vorab: Informiert euch und bewerbt euch einfach! Da ich damit rechne, dass die Leute, die meinen Blog verfolgen, meine Ansichten und Interessen teilen, könnte das Stipendium, welches mich derzeit fördert, auch für euch etwas sein. Im Folgenden also ein ellenlanger, aber informativer (!) Einblick in die Story „Ana meets Stipendium“.

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Ein Hoch auf das Versagen

Heute wird auf The Disaster Diary das Versagen gefeiert. Wieso? Weil es sonst leider (noch) nirgendwo getan wird! Generell kommt die absolut zu Unrecht benachteiligte Zwillingsschwester von Erfolg immer viel zu kurz – leider. Dabei ist das Versagen vielleicht des Menschen bester Freund. Die Erfahrung, dass etwas im Leben mal nicht glatt läuft, lehrt uns vieles, was sich später als nützlich erweisen kann. Und das nicht nur, um unseren Kindern irgendwann wichtigtuerisch philosophisch klingende Lebensweisheiten um die Ohren hauen zu können. Mal den Kürzeren zu ziehen lehrt uns vorherzusehen, uns in andere hineinzuversetzen und unseren Egoismus z überwinden. Nur das Versagen bringt uns in die Notwendigkeit zu lernen, nach einem herzzerreißenden Tag wieder aufzustehen und das Krönchen zu richten. Dagegen erscheint mir der viel prominentere Gegenpart „Erfolg“, welcher schnell in Arroganz und Weltfremde abdriftet, fast schon wie der Wolf im Schafspelz.

Befindet man sich grade in einem der Thale des Lebens, dann kann man über solche (zugegeben sehr) optimistischen Aussagen womöglich nur zynisch schnauben. Aber auch wenn es manchmal schwer zu glauben ist: Tiefpunkte sind cool. Fast genauso cool wie tolle, inspirierende Zitate. Und selbst davon findet man unglaublich viele, die das Versagen in den Himmel loben. Einige dieser Pinterest-WeHeartit-Schätze habe ich raus gepickt und in folgender Post-Kreation zusammengestellt – darauf, dass wir das Versagen nicht zu ernst nehmen. 😉

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